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Was ist Kraftwerkstechnik?

Als Kraftwerkstechnik im Allgemeinen wird die Technik zur Energieumwandlung, zur Stromerzeugung und zur Energieübertragung eines Elektrizitätswerks bezeichnet.
Zu den Elektriziätswerken gehören die konventionellen fossilen Kohle- und Gaskraftwerke, Atomkraftwerke aber auch alle Arten von erneuerbaren Energien.

Die physikalischen Grundprozesse der meisten konventionellen und regenerativen Kraftwerke sind identisch. Der einzige Unterschied liegt in der Herkunft der Primärenergiequelle. Beispielsweise wird bei Dampfkraftwerken die kinetische Energie des Dampfes in Turbinen und dem angeschlossenen Generator in Strom umgewandelt. Bei Windkraftanlagen wird die Energie des Windes, die durch Temperaturunterschiede hervorgerufen wird, über eine Windturbine und einen Generator in Strom umgewandelt. Biomassekraftwerke sind technisch gesehen das selbe wie Kohlekraftwerke. Der einzige Unterschied besteht in der Art des Brennstoffes, der Anlagengröße und in der Abgasbehandlung.

Nach einer aktuellen Studie der deutschen Energie Agentur (www.dena.de) vom 12.03.2008 werden in Deutschland bis 2020 noch mindestens zusätzliche 25 Gigawatt an installierter Kraftwerksleistung benötigt, im Falle eines planmäßigen Atomausstiegs sogar 42 Gigawatt. Dies entspricht bei einer durchschnittlichen Kraftwerksleistung von 500 MW 50 bzw. 84 Kraftwerksneubauten. Hieraus resultiert ein ungeheurer Bedarf an Kraftwerksanlagen und eine Menge Arbeitsplätze für ausgebildete Ingenieure.

Aktueller Bericht über Zukunftsaussichten von Ingenieuren der Energietechnik aus den VDI Nachrichten